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Androgenetische Alopezie

Einleitung

Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Ursache für Haarverlust überhaupt. Betroffen sind größtenteils Männer, aber auch Frauen können an dieser Form des Haarausfalls leiden. Während bei Männern der Haarausfall schon in der Jugend beginnen kann, sind Frauen meist erst ab dem 40. Lebensjahr betroffen. Diese Form der Alopezie hat beim Mann eigentlich keinen Krankheitswert und ist gesellschaftlich größtenteils akzeptiert. Das Auftreten und die Ausprägung sind oftmals durch die Veranlagung vorgegeben. Meist gibt es mehrere Männer in der Familie, die ebenfalls betroffen sind. Aber auch die künstliche Behandlung mit Androgenen (Stichwort Doping) kann zu einer androgenetischen Alopezie führen. Die androgenetische Alopezie kann besonders bei Männern im jungen Alter eine nicht zu unterschätzende psychische Belastung darstellen. Für die Behandlung stehen mehrere Mittel zur Verfügung, die nicht bei allen Patienten gleich gute Ergebnisse zeigen. Auch hier gilt: Je früher man mit der Therapie beginnt, desto besser sind die Aussichten.

Symptome und Diagnostik

Die Diagnose wird zumeist durch das klinische Bild des Haarausfalls gestellt. Die androgenetische Alopezie des Mannes zeigt einen typischen Verlauf mit Beginn des Haarausfall an der Stirn (Geheimratsecken) und am Hinterkopf. Die zunehmende Alopezie führt dazu, dass sich irgendwann die kahlen Stellen an Hinterkopf und Stirn verbinden und nur noch ein Kranz an Schläfen und unterem Hinterkopf übrig bleibt. Die androgenetische Alopezie der Frau zeigt meist einen anderen Verlauf mit Beginn der Glatzenbildung im Scheitelbereich, so dass der Scheitel immer breiter wird. Insbesondere bei Frauen sollten dennoch andere Ursachen unbedingt durch einen Hautarzt ausgeschlossen werden. Der Zupftest ist negativ, das heisst, dass die vorhandenen Haare fest verankert sind.

Ursachen

Durch hormonellen Einfluss von Testosteron-Metaboliten kommt es zu einer Schwächung der Haarfollikel, wodurch die Haare immer dünner werden, um letztlich vollends zu verkümmern.

2. Teil: medikamentöse Therapie

 

 

 

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Androgenetische Alopezie

1. Teil - Symptome und Ursachen
2. Teil - Medikamentöse Behandlung